Naturwissenschaften erleben: Oberstufenschüler:innen tauchen zwei Tage in die Forschung ein
Zwei Tage voller Forschung, Experimente und neue Einblicke: Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 6a standen kürzlich die naturwissenschaftlichen Projekttage auf dem Programm. Statt des gewohnten Unterrichts tauchten die Jugendlichen intensiv in die Praxis der Biologie und Chemie ein.
Der erste Tag führte die Oberstufe direkt an die Orte des Geschehens. Am Vormittag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Ethologie-Workshops im Alpenzoo, wo sie das Verhalten der Tiere vor Ort beobachteten und analysierten. Am Nachmittag wechselten sie an die Universität: Im Hörsaal des Botanischen Instituts erhielten sie durch einen Vortrag von Dr. Konrad Pagitz zum Thema Neophyten in Tirol spannende Einblicke in die botanische Forschung und das Auftreten gebietsfremder Pflanzenarten.
Am zweiten Tag verlegte die Oberstufe das Geschehen in die eigenen Fachräume. In einem dynamischen Stationenbetrieb erarbeiteten sich die Klassen unterschiedliche Themenfelder. Beim biologischen Teil mikroskopierten die Jugendlichen Edelschimmelpilze sowie diverse Pflanzenarten – eine Aufgabe, die beim Anfertigen der hauchdünnen mikroskopischen Präparate ordentlich Fingerspitzengefühl verlangte und gar nicht so einfach war. Im chemischen Teil ging es um die Chromatographie von Laubblättern und weitere faszinierende Versuche, die im regulären Unterricht sonst keinen zeitlichen Platz finden. Ergänzt durch eine Theorie-Station forderte der Tag sowohl praktisches Geschick als auch Köpfchen.
Die gelungenen Projekttage zeigten eindrucksvoll, wie spannend Naturwissenschaften außerhalb des Lehrbuchs sein können – eine rundum coole Sache, die Lust auf mehr Forschung macht.