Naturwissenschaftliche Tage 5a - 6a in Linz

von Gerald Koller
12. November 2025

 

 

Ars Electronica

Kunst und Technik zum Staunen

Wir besuchten das Ars Electronica Center in Linz, ein Museum für Kunst, Technologie und Gesellschaft. Dort lernten wir viel über künstliche Intelligenz und Robotik. Gleich am Anfang sahen wir eine Kamera, die Gegenstände erkannte - dabei erfuhren wir, dass Computer keine echten Kenntnisse haben, sondern nur Muster erkennen. Besonders spannend war ein Roboter, der über Sensoren auf Menschen reagierte, und ein Hunderoboter, der herumsprang. Im oberen Stock ging es um Umweltfaktoren und wie Veränderungen sich gegenseitig beeinflussen. Zum Schluss sahen wir ein selbstspielendes Klavier, das mithilfe von KI-Musik im Stil berühmter Komponisten wie Bach erzeugte und in einem eigenen Raum, wo wir von mehreren Projektoren 3D-Videos zu sehen bekommen haben.

David, Kilian, Raphael

Im Deep Space waren 8 Kinoprojektoren die gleichzeitig gemeinsam  ein 3D Bild erzeugten. Nebenbei wurde uns eine Simulation des observierbaren Universums und einem extremauflösenden 360 Panorama vom Mount Blanc vorgeführt.

Christoph, Gabriel, Kevin

Zuerst wurde uns das Center in einer einstündigen Führung vorgestellt, danach bekamen wir eine Vorstellung im „Deep Space“ (einem Raum mit einer Leinwand am Boden und an den Wänden). Zum Schluss durften wir uns das Museum noch selbst ansehen und alles ausprobieren. Eine sehr interessante Show bot uns der Roboter Hund „Bautrix“. Er bellte uns an und führte uns Kunststücke vor. Besonders interessant war die Frage, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Was würde sich ein Baum, der noch nie etwas anderes als Bäume gesehen hat denken, wenn ein Mensch vorbeikäme? 
Auch hat uns das „selbstspielende“ Klavier sehr gut gefallen. Eine KI hat Musikstücke von zB. Mozart und Vivaldi vermischt. Es hörte sich gar nicht so schlecht an. Das ARS electronica war auf jeden Fall einen Besuch wert und nun geht es wieder nach Tirol.

Katharina, Olivia, Laura

Voest

Feuer, Hitze, Stahl

Zuerst haben wir uns den Hochofen angesehen, bei dem Eisenerz zu flüssigem Roheisen umgewandelt wird. Erstmals wurde uns die Produktion durch ein animiertes Video vorgestellt, nachher hatten wir sogar das Glück, dass ein Abstich auf unserer Seite stattgefunden hat und wir es live auch sehen konnten. Außerdem wurden uns dazu Aufnahmen gezeigt. Dann sind wir mit dem Bus zum Warmwalzwerk gefahren, welches wir ebenso genauer angesehen haben. Hier wurde uns der Vorgang näher gezeigt, sowohl live als auch animiert: das Erwärmen von Brammen und das anschließende Abwalzen zu Blechen, wobei der Stahl durch die Hitze verformbar ist und das Gefüge verfeinert wird.

Meyra 6A, Selina 6A und Azra 5A

Heute, am 3. November haben wir die Voesalpine Stahlwelten besucht. Wir stiegen in den Bus, der uns durch die verschiedenen Stationen begleitet hat. Das Gelände, dass ca. 4,50km2 groß ist, umgerechnet sind das 630 Fußballfelder, wird von einem Zaun umgeben. Die Straßenanlagen sind rund 80 km lang, wobei wir nur 8 km befahren haben.
Als erstes haben wir die zwei Löschtürme gesehen, die Kohle zu Koks umwandeln. Diese werden aufgestapelt.
Als wir das erste mal ausstiegen sind, gingen wir zum Hochofen hoch und lernten wie  Roheisen  und Schlacke produziert werden. Diese zwei Flüssigkeiten werden voneinander getrennt, Schlacke wird weg gegossen und Roheisen weiter verarbeitet. Wenn man direkt daneben steht, ist es so heiß wie in einer mittleren Saune.

Eleonora, Emma A., Lindsey

In der Halle A wird der zuvor hergestellte Stahl weiterverarbeitet. Dort kommt das flüssige Metall in große Gießanlagen. Es wird zu dicken, rechteckigen Brammen gegossen. Diese werden anschließend im Warmwalzwerk stark erhitzt. (Ca. 1000 °C). Es wird zwischen riesen Walzen immer dünner gewalzt. Dadurch wird es glatt und über mehrere Hundert Meter lang. Dieses Band wird dann noch abgekühlt und auf große Rollen aufgewickelt.

Tobias, Jonas, Tom